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Vinum

veröffentlicht 08. November 2020

  • Vinum - 1

Angedeutet hatte es sich schon länger, nun ist es passiert: zweiter Stern für Markus Schmachtenberger. Um zu verstehen warum, reicht es, die drei Basisweine zu probieren. So klar, präzise und voller Charakter bekommen das nicht alle hin. Natürlich sind am anderen der Skala der nochmals gezeigte Ethos N°2 und der Caractère Belege für das Können des Winzers. Sie sind auch Beispiele für den präziser werdenden Stil des Weinguts. Die Weine werden straffer, zupackender und verlassen sich mehr auf ein kerniges, animierendem Mundgefühl denn auf einfache Primärfrucht. Auch der Silvaner Greif 2018 ist derart, hat zusätzlich durch die Reife gewonnen und die Alten Reben 2019 scheinen das Thema Mineralität sogar bis zum Äußersten herauszukitzeln. Gelungen ebenfalls der Riesling Quaderkalk 2019, der für diesen Preis wenig Konkurrenz zu fürchten hat: saftig, packend, von feiner Mineralität durchzogen. Weil sich in der gesamten Kollektion keine Schwachstelle zeigt und weil im Grunde alle Weine im Vergleich zum Vorjahr besser geworden sind, gratulieren wir herzlich. Und sind gleichzeitig überzeugt, dass Markus Schmachtenberger noch nicht am Ende seiner Möglichkeiten ist.

Lesen Sie hier den gesamten Auszug im Original:
Vinum-2021.pdf