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Wein und Architektur


Über Wein & Architektur wird in der letzten Zeit sehr viel geschrieben und berichtet. Immer mehr Bauten eröffneten in den letzten Jahren. Eigentlich sind diese Bauten weiterentwickelte Weinprobierstuben, die dem Wein eine Plattform zur Präsentation geben.

 

Das Gebäude muss zum Winzer mit seiner Familie passen und soll Ausdruck seiner Weine sein. So spiegelt sich in unserer neuen Vinothek die ganze Philosophie der Familie wieder. Die Weinbautradition der Familie geht auf das Ende des 16. Jahrhunderts zurück. Die Weiterentwicklung bis heute ist gelebte Tradition, nicht umsonst heißt es: Innovation ist gelebte Tradition oder Tradition ist nicht das Erhalten der Glut, sondern das Entfachen der Flammen.

 

In diesem Sinn passt der moderne Kubus zum alten Winzerhaus aus den 20igern, dem ersten Aussiedlerhof in Randersacker. Er ist gleichermaßen zeitlos, selbstbewusst, offen und ehrlich. Außerdem besitzt er Ausdruck und Charakter, genauso wie unsere Weine und die Personen, die dahinter stehen.

 

Die Fenster sind endlich da


Januar 2012

 

Nach einer längeren Wartezeit sind nun endlich die lang ersehnten Fenster verbaut worden und geben dem Gebäude seine freundliche und offene Art. Gleichzeitig fügt sich der warme Ton der Aluminiumfenster gut ins Gesamtbild ein. Ein echter Hingucker ist die Eckverglasung, die erst im Inneren voll wirkt und den Blick in die Weinberge des Ewig Lebens freigibt.

 

Innen wird fleißig gearbeitet. Zur Zeit steht die Rohinstallation von Elektro und Sanitär an, damit im Februar der Verputzer kommen kann.

 

 


Letzte Fuhre 2011


17. Oktober 2011

 

Das Weinjahr 2011 glich für uns Winzer einer Achterbahnfahrt. Erst der großartige Startschuss im April, dann die Spätfröste im Mai. Es folgte ein durchwachsener Sommer und gipfelte in einen goldenen Herbst, der alles ermöglichte.

 

Zum Leseabschluss machen wir alle zufriedene Geschichter im Weingut. Das Weinjahr 2011 ist ein hochwertiges Jahr. Die Erntemengen sind besser als erwartet, aber immer noch weit unter einer normalen Ernte. Der 2011 bietet alles, vom frisch, fruchtigen Kabinett bis hin zum edelsüssen Gewächs. Am Ende müssen wir wieder einmal resümieren. E(r)nte gut - alles gut.

 

 


Frühester Lesestart aller Zeiten


13. September 2011

 

Heute haben wir mit der Lese der ersten Bacchustrauben den Startschuss für die Weinernte 2011 gesetzt. Der frühe Vegetationsbeginn und das klimatisch gute Jahr 2011 sorgten für einen Reifefortschritt von gut zwei bis drei Wochen. Sehr gut tat der Traubenreife das meist stabile und warme Spätsommerwetter, so dass wir bereits Mitte September mit der Lese beginnen konnten. So früh wie nie zuvor!

 

Die Aussichten auf einen guten Herbst sind trotz der Frostnächte Anfang Mai vielversprechend. Da durch den Frost mehrere Generationen Trauben im Weinberg hängen ist eine gestaffelte Lese nötig. Nur Mengenmäßig wird es einen kleinen Herbst geben!


Der Rohbau steht


 

Der Rohbau lässt schon erahnen, wo und wie in Zukunft unsere Weine verkostet werden dürfen:

 


Spätfröste richten erhebliche Schäden an


4./5. Mai 2011

 

Die Spätfröste mit Nachttemperaturen bis -5 °C richteten erhebliche Schäden in den fränkischen Weinbergen an. Besonders schlimm betroffen sind Täler und windexponierte Lagen. Überall dort, wo die Kaltluft nicht schnell genug ablaufen konnte und sich sammelte, sind die Schäden besonders groß. In den klassischen Steillagen sind wir noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Je nach Rebsorte sind die Ausfälle unterschiedlich hoch und reichen bis hin zum Totalausfall. Rotweine und empfindliche Rebsorten wie der Müller-Thurgau sind besonders betroffen. Der robuste Silvaner hat die beiden Frostnächte am besten überstanden, da er von der Entwicklung noch zurück lag.

 

Nun bleibt uns nur noch, die Schäden mit der Frostrute ein wenig auszugleichen und die verbleibenden Triebe zu hegen und zu pflegen. Auch keimt in manchen Anlagen noch Hoffnung: denn der Rebstock mit seinem Überlebensdrang treibt nun schlafende Augen und Beiaugen, die bis zum Herbst noch einen kleinen Ertrag bringen können.

 

 

 


Wir bauen für unsere Kunden...


... ein neues Vermarktungsgebäude! Selbstverständlich halten wir unsere Kunden auf dem Laufenden. Erste Eindrücke vermitteln die Fotos vom Modell:

 

 


Weihnachtspost


Dezember 2010

 

Pünktlich zur Adventszeit kam der Winter und verzauberte das Land mit seiner weißen Pracht. Eifrig werden im Weingut noch die letzten Wei(h)nachtspakete gepackt.

Das Jahr 2010 verabschiedet sich mit großem Schritt und wir blicken zurück auf ein nicht immer einfaches Jahr.

 

2010 war für uns Winzer eine echte Herausforderung und ein handwerklicher Jahrgang. Mit viel Fleiß und Mühe trotzen wir der Natur vieles ab. Die ersten Jungweinproben stimmen uns versöhnlich und unterm Strich sind wir wieder sehr zufrieden mit dem fruchtig, frischen 2010er der inhaltlich viel Charakter besitzt.

 

Pünktlich nach der Weinlese bekamen Claudia und Markus Nachwuchs. Christoph heißt der jüngste Spross der Familie. Er ist der neue Mittelpunkt im Weingut und hält die ganze Familie auf Trab. Auch die Großeltern sind Stolz und überglücklich mit ihrem ersten Enkel.

 

Am Ende des Jahres danken wir ganz besonders unseren treuen Kunden und Freunden des Hauses, die uns unterstützten und seit langem begleiten.

Wir wünschen Ihnen ein stimmungsvolles Weihnachtsfest, erholsame Tage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Ihre Familie Schmachtenberger


Letzte Fuhre 2010


14. Oktober 2010

 

Mit unserem Riesling aus dem Ewig Leben haben wir in diesem Jahr unsere Weinlese abgeschlossen.

Geduld zahlt sich aus, auch wenn das in diesem Jahr mit starken Nerven einherging. Die letzten goldenen Oktobertage haben uns noch einige tolle Qualitäten geschenkt, so dass wir mit dem 2010er fast zufrieden sind. Leider blieb der Ertrag weit unter den Erwartungen zurück, so dass man resümieren kann - klein aber fein.


Eindrücke von "Winzer-Wirte-Weinfreunde"


11./12. September 2010

 

 


Randersacker und seine Lagen


Juli 2010

 


Junger, alter Silvaner gepflanzt


Am 24. April 2010 war es so weit. Wir pflanzten unseren eigenen Silvaner der aus den ALTEN REBEN selektioniert wurde. Die ganze Geschichte unter "Junger Winzer und Alte Reben". Hier einige Impressionen von unserem Pflanztag:

 

 


Weinfrühling 2010


20/21. März 2010

 

Der diesjährige Weinfrühling war wieder einmal ein voller Erfolg. Über 300 Gäste fanden den Weg in die ausverkaufte Sonnenstuhlhalle und genossen kulinarischen Köstlichkeiten von Randersackerer Winzern und Wirten.

Am Sonntag verkostete ein weinbegeistertes Puplikum den neuen Jahrgang und Spezialitäten aus vergangen Jahren.

 

 


Junger Winzer und alte Reben


Alte Silvanerstöcke liefern Topqualität

 

RANDERSACKER. Winzer Markus Schmachtenberger aus Randersacker ist in seinem Silvanerweinberg im Randersackerer Sonnenstuhl unterwegs. Er kontrolliert die Reife und den Gesundheitszustand der Trauben und ist begeistert: „Das ist alles perfekt. Die Trauben sind goldgelb und gesund. So wünschen wir uns das.“

 

Es ist nicht irgendein Weinberg. Die Rebstöcke haben bereits ziemlich dicke, knorrige Stämme. Sie wurden 1966 gepflanzt. Im Verlaufe der Jahrzehnte beeindruckte der Weinberg kontinuierlich durch seine kleinen gelben, walzenförmigen Trauben. „Das schöne an diesen alten Reben ist, dass man sie im Ertrag kaum regulieren muss. Das erledigt sich von selbst. Die Stöcke haben ihr inneres Gleichgewicht gefunden“, so Schmachtenberger.

 

In dieser Spitzenlage mit rund 60 Prozent Gefälle fühlen sich die mittlerweile über 40-jährigen Stöcke sehr wohl. Sie stehen da wie eine Eins, es sind kaum Ausfälle zu verzeichnen. Anders sah es vor zwei Jahren mit dem Drahtrahmen aus. Hier hatte der Zahn der Zeit kräftig genagt. Normalerweise hätte der Weinberg gerodet werden sollen. Wegen der hervorragenden Weinqualität der alten Reben entschied sich Familie Schmachtenberger jedoch für einen anderen Weg. Die Rebstöcke wurden im Weinberg belassen und die Unterstützungsvorrichtung komplett erneuert, so dass die Anlage jetzt auch noch der nächsten Generation erhalten bleibt.

 

„Der Wein begeistert mich immer wieder durch die floralen Aromen. Am Gaumen ist er kräftig und besitzt Tiefgang. Die Spontangärung gibt ihm das gewisse Etwas. Er hebt sich gänzlich von unseren anderen Silvanern ab“, berichtet Markus Schmachtenberger.

 

Als im vergangenen Jahr über die Neuanlage einer Fläche nachgedacht wurde, hatte der 29-Jährige die Idee, die wertvollen Eigenschaften des alten Rebmaterial zu erhalten und in neuen Reben wieder aufleben zu lassen. Die Experten von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim haben sich die Anlage mit dem alten Silvaner daraufhin genau angesehen, die besten Stöcke überprüft und gekennzeichnet. Mit der Rebschule Steinmann in Sommerhausen wurde dann ein Werksvertrag für die Pflanzgutherstellung geschlossen. Das ausgewählte Material reichte für 708 Pfropfreben, die heuer im Frühjahr gepflanzt worden sind.

 

Was erwartet der junge Winzer jetzt von seinem jungen, alten Silvaner? „In den ersten zehn Jahren sind die Erwartungen noch relativ gering. Erst später werden die Weine dann richtig interessant. Ich gehe davon aus, dass diese Reben dann auch die Charaktereigenschaften des alten Silvaners aufweisen“, erklärt Markus Schmachtenberger. Auf jeden Fall soll die frisch gepflanzte Anlage in den nächsten Jahren noch mit weiteren Pfropfreben aus dem Holz der alten Reben ergänzt werden.

 

 

Klein aber fein


4. Oktober 2009

 

Im Weingut wird gerade einmal seit knapp zwei Wochen gelesen und wir sind sind schon wieder in den letzten Zügen. Der warme September war für die Trauben ideal und der Refraktometer zeigte öfters dreistellige Mostgewichte an, so dass es uns fast schwindlig wurde. Für die Großen Weine braucht es noch ein wenig Reife, aber schon jetzt kann man sagen, wir haben einen kleinen, feinen Jahrgang eingefahren.

 

 


Grünlese


August 2009

 

Trotz der verzettelten Blüte ist der Traubenbehang immer noch zu groß und es muss nachgearbeitet werden. In unseren Spitzenanlagen opfern wir bis zu 50% der Trauben den Boden um unseren Qualitätsanspruch gerecht zu werden. Gleichzeitig wird der Traubenbereich auf der sonnenabgewandten Seite entblättert um im Herbst vollreife und gesunde Trauben zu ernten.

 


Es blüht im Weinberg


Juni 2009

 

Die warmen Tage im Mai sorgten in den Weinbergen für ein Triebwachstum von mehreren Centimetern am Tag und einen vielbeschäftigten Winzer. Mit 14 Tagen Vorsprung gehen die Reben nun in Blüte und verströmen ihr Aroma in den Hängen um Randersacker.

 


Hochzeit


Mai 2009

 

Herzlichen Dank für die vielen Glückwünsche, Geschenke und Aufmerksamkeiten anlässlich unserer Hochzeit. Ganz besonders danken wir allen, die uns auf den Weg ins Eheglück begleitet haben und den Tag für uns unvergesslich gemacht haben.

 

Claudia und Markus Schmachtenberger

 


Claudia und Markus heiraten


Im Mai wird geheiratet, Claudia und Markus heißt das junge Winzerpaar und ist die vierte Generation im Weingut Schmachtenberger. Am 9. Mai um 13:00 Uhr geben die beiden sich in der Pfarrkirche St. Stephanus das Ja-Wort. Ihr Trauspruch stammt von Mark Twain und lautet: „Um den vollen Wert des Glücks zu erfahren, brauchen wir jemanden, um es mit ihm zu teilen.“

 

Der Polterabend ist am 30. April ab 18:30 Uhr in der Kelterhalle im Weingut Schmachtenberger. Alle Freunde und Bekannte des Hauses sind dazu eingeladen, traditionell mit Porzellan zu poltern um böse Geister zu vertreiben.

 


Frühlingserwachen


April 2009

 

Nach dem langem kalten Winter hat der Frühling nicht lange auf sich warten lassen. Die gesamte fränkische Landschaft blüht und die Rebenknospen schieben die ersten jungen Triebe:

 

 


Die ersten 2008er sind gefüllt


Februar 2009

 

Nachdem die Weine auf der Feinhefe gereift sind, wurden Sie geklärt und abgezogen. Die Weine haben ihre Fassreife erreicht und dürfen nun aufs Glas. Hier ein paar Bilder von der Füllung unseres 2008er Rotlings:

 

 


Neues Abladesystem für den schonenden Traubentransport!


Herbst 2008

 

Unser neues Abladesystem sorgt für einen schonenden Traubentransport. Die Trauben werden im Fallprinzip ohne weiteres Pumpen entladen. Dadurch sind die Weine kräftiger, fülliger und harmonischer.

 

An der alten Abbeermaschine hatte nach über 40 Jahren Einsatz der Zahn der Zeit genagt. Die Technik war überholt und der lackierte Stahl begann Rost anzusetzen. So wurde eine Ersatzbeschaffung unumgänglich. Bei der Investion haben wir mit großem Sachverstand in die Zukunft geblickt und uns für das System mit Vibrationsmulde und Abbeermaschine entschieden. Entscheidend ist der Gabelstapler, der die Boxen zur Vibrationsmulde bringt und in die Presse kippt.

 

Die Vibrationsmulde befördert die Trauben gleichmäßig zur Abbeermaschine, gleichzeitig wird faules Lesegut selektioniert und verworfen. Die Trauben werden durch ein Band in den Entrapper transportiert, in der Greiffinger die Traube auf das Band werfen und damit von den Kämmen trennen.

 

Durch eine anschließende Maischestandzeit werden Extrakte und Inhaltsstoffe aus der Beerenhaut gelöst und sorgen für füllige, kräftige und runde Weine:

 


Raupe bearbeitet Boden für Silvaner aus "Alten Reben"


23.08.2008

 

In der Tiefen Klinge entsteht ein neuer Weinberg. Die Tiefe Klinge ist ein nicht flurbereinigter Teil des Ewig Lebens und eine echte ökologische Nische. Hier bauen wir hauptsächlich Müller-Thurgau und Silvaner an.

Nach dem Erfolg unserer "Alten Reben" am Sonnenstuhl kam uns die Idee, aus dieser genetischen Vielfalt unseren eigenen Silvanerklon zu vermehren. Der 1966 gepflanzte Silvaner unterscheidet sich deutlich von seinen heutigen Kollegen. Er ist kleinbeerig, kaum geschultert und walzenförmig. In früheren Jahrzehnten legte man in der Klonenselektion Wert auf Quantität und Zuckerleistung. Ein Fehler der kaum mehr rückgängig zu machen ist. Deshalb versucht man nun anhand alter Rebbestände diese genetischen Ressourcen neu aufzuarbeiten. Dies ist mit einigen Risiken verbunden, denn alte Rebbestände bringen zwar höhere Qualitäten, aber ebenfalls Blüteverrieselungen bis hin zum Ertragsausfällen mit sich.

In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim haben wir die Alten Reben selektioniert und daraus Holz für die Rebveredelung geschnitten. Auf einem kräftigen Muschelkalkboden mit reiner Südausrichtung werden die jungen Silvanerreben aus „Alten Reben“ im April 2009 ihre neue Heimat finden. Die Raupe bereitet die Anlage bereits dafür vor:

 

Winterimpressionen


Es ist ruhig in Randersacker. Der Winzer schneidet seine Reben und man könnte sagen es wäre beschaulich geworden. Aber das Leben findet unter Tage statt. In den Kellern wird abgestochen, verkostet und filtriert. Hat ein Wein seine Reife erreicht darf er ins Glas. Die ersten 2007er sind bereits in Flaschen gefüllt!

 


Markus Schmachtenberger ist "Gästeführer-Weinerlebnis-Franken"


Mit einer kulinarischen Weinprobe und der feierlichen Verleihung der Gästeführerausweise durch Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer und der fränkischen Weinhoheit Eva Barthelme fand der Gästeführkurs 2007 seinen Höhepunkt. Damit endete ein interessanter, anstrengender und vielfältiger Kurs.

Vor den Feierlichkeiten mussten die neuen Gästeführer ihre Leistungen mündlich und schriftlich unter Beweis stellen. Der Prüfung ging eine ausführliche Gästeführerarbeit voraus. Pünktlich zum 10 jährigen Bestehen der "Gästeführer-Weinerlebnis-Franken" wurden 27 neue Weinerlebnisführer entlassen. „Ich freue mich darauf unseren Gästen meine Heimat Franken und seine Weinlandschaft näher bringen zu dürfen“ sagte Markus nach der Urkundenverleihung.

 

 

Das Ziel des Projektes „Gästeführer – Weinerlebnis Franken“ ist es, Winzer, Fremdenverkehrsfachleute der Gemeinden und andere interessierte Personen im ländlichen Raum in die Lage zu versetzen, Weinproben und Weinvermarktung zum Weinerlebnis moderner Prägung werden zu lassen. In neun Lehrgangsjahren sind jetzt seit 1997 über 200 Damen und Herren aus Weinfranken ausgebildet worden. Sie sind ein ganz aktiver und wichtiger Bestandteil des Tourismuskonzeptes „Franken - Wein.Schöner.Land!“, bei dem der Tourismusverband Franken, der Fränkische Weinbauverband und die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau eng miteinander zusammenarbeiten.

 

„Die Zahlen zeigen deutlich, wie die Nachfrage nach Führungen angestiegen ist: Im Jahr 2002 wurden etwa 750 Führungen angeboten, im Jahr 2006 waren es schon fast 2.700. Dabei erhöhte sich die Zahl der Gäste von etwa 9.000 auf rund 61.000 – eine gewaltige Zahl. Das sind Zuwachsraten! Davon kann die deutsche Wirtschaft nur träumen“, so Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer in seiner Festansprache.

 

Die ausgebildeten Weinerlebnisführer sind über ganz Wein-Franken verteilt im Einsatz. Als Bindeglied zwischen den Winzern, den Weinbaugemeinden und den Gästen bieten sie eine viel gefragte Dienstleistung an. Klassische Weinbergsführungen, Gutsbesichtigungen, Picknick im Weinberg, Weinproben, Weinseminare, Kutschfahrten, Fachexkursionen, Kinderführungen, Kanufahrten und vieles mehr haben sie in ihrem Programm.

 


Silvaner "Alte Reben"


März 2007

 

Das Weingut Schmachtenberger geht neue Wege.

 

Bei der diesjährigen Jungweinprobe fielen die Weine von alten Reben aus dem Rahmen. Sie überzeugten durch ihre Vielfalt an Aromen, der Mineralität vom Muschelkalk und dem kräftigen Körper am Gaumen. Dies löste eine Diskussion über den Erhalt alter Rebbestände aus.

 

Aus diesem Grund entschieden wir uns, unsere älteste Anlage, einen Silvaner aus dem Jahre 1968, general zu überholen. Der Steilhang im Randersackerer Sonnenstuhl, gestützt von einer gewaltigen Mauer, zeichnet sich durch seinen karken Boden aus. Dies fordert alles von den Reben die sich tief in dem Gestein verankert haben. Dadurch entstehen einzigartige Terriorweine mit Mineralität.

 

Statt die Fläche zu roden bauten wir den in die Jahre gekommenen Drahtrahmen ab, um ein neues Drahtgerüst zu installieren. Dies erhält uns das Potenzial der "Alten Reben" für die nächsten Jahrzehnte.

 

Der Wein wird ab diesem Jahr unter dem Prädikat "Alte Reben" in den Verkauf kommen. Er zeichnet sich durch sein langes Reifepotenzial aus und ist ein großer Franke der den Fingerabdruck des Muschelkalks trägt. Er soll das Bewusstsein für diese Weinschätze neu wecken.

 


Deutsche Weinkönigin in Randersacker


Ein Besuch der deutschen Anbaugebiete gehört traditionell zu den Aufgaben einer Deutschen Weinkönigin. Gerne folgte Katja Schweder der Einladung der Jungwinzer Franken. Begleitet von der Fränkischen Weinkönigin Jennifer Herbert besuchte die Pfälzer Weinhoheit auch Randersacker.

 

Empfangen wurde Sie im Weingut Berthold Schmachtenberger vom 1. Bürgermeister Herbert Zeidler, Weinbauvereinsvorsitzenden Bernhard König und Familie Schmachtenberger. Markus Schmachtenberger erläuterte die über 1200 Jahre alte Geschichte des Ortes, führte Sie durch das Weingut und erklärte die Philosophie des Hauses. Die Deutsche Weinkönigin zeigte sich begeistert vom herzlichen Empfang und dem Potenzial der Weine.

 

 

Im Bild von links: Bernhard König, Deutsche Weinkönigin Katja Schweder, Berthold Schmachtenberger, Fränkische Weinkönigin Jennifer Herbert, Bürgermeister Herbert Zeidler, Markus und Hildegard Schmachtenberger

 

Markus Schmachtenberger bester Weinbautechniker 2005


Markus Schmachtenberger bekam am 12.12.2005 in Nürnberg von Landwirtschaftsminister Josef Miller den Meisterpreis überreicht.
Er wurde für seine hervorragenden Leistungen im Rahmen der Fortbildung zum Techniker für Weinbau und Kellerwirtschaft geehrt. Mit den Meisterpreis werden die besten 20% des jeweiligen Fachbereiches ausgezeichnet. Er schloss bayernweit als bester Weinbautechniker ab.

 

von links nach rechts: VLM-Vorsitzender Peter Seidl, Markus Schmachtenberger, Staatsminister Josef Miller, Weinbaupräsident Andreas Oestemer

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